Ausstellungen der Galerie Verve

Die Künstlerin

ANDREA WIEGELE

geboren 1963 in Villach, lebt und arbeitet in Wien.

MAL DIES, MAL DAS (!)

Steht als Sinnbild für Andrea Wiegeles künstlerischen Zugang:

Getrieben von Experimentierfreude widmet sie sich ihrem neuen Werk. Untergrund? Größe? Abstrakt oder figural? Eines ist klar: immer anders! Repetitive Vorgänge stehen nicht auf Wiegeles Plan. Ihr Malen ist geprägt von Lebensenergie und einer Spontanität in der Wahl der Materialien, Farben und angewandten Techniken. Ihr innerer Antrieb bringt sie dazu, immer wieder neue Zugänge zu finden.

Sie selbst beschreibt ihren Malprozess als eine Reise in das Unbekannte. Man könnte meinen, sie kreiere in ihren Gemälden ein Portal, durch das sie die Betrachtenden führen möchte. Das Werk gibt nichts eindeutig vor und lässt Raum für Interpretation. Die Magie ihrer Werke besteht darin, dass man immer wieder Neues entdecken kann.

Geboren am 8. Februar 1963 in Villach, lebt und arbeitet in Wien. Nach der Ausbildung zur Modedesignerin in Villach, Klagenfurt und Wien war sie 10 Jahre erfolgreiche selbstständige Unternehmerin.

Das kreative Gestalten mit allen erdenklichen Materialien begleitet Andrea seit ihrer Kindheit.

Ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und damit die Fantasie der Betrachter anzuregen, ist zentrales Thema ihrer künstlerischen Arbeit.

Inspiration findet Andrea Wiegele im Farbenspiel der Natur, in Düften und der Gedanke, wo in der Welt sie gerne sein würde: unter Palmen, in der Wüste,… so entsteht ihre Farbpalette.

In ihren abstrakten Werken verfließen die Farben auf der Leinwand. Sie arbeitet am liebsten mit Acryl, Lasuren und Collagen. Viele ihrer Arbeiten weisen durch die Verwendung von Sand, Spachtelmasse und feinen Farbnuancen ein hohes Maß an Struktur und Details auf.

• Ausbildung im Modedesign (in Villach, Klagenfurt und Wien) 

„ In meinen Bildern gehe ich auf eine Reise.
Die Kultur und die Menschen, außergewöhnliche Landschaften, Musik, Düfte und Farben verschmelzen in meinen Bildern zu einer Einheit „

KLEINES

INTERVIEW

Mich inspiriert das Farbenspiel in der Natur, Düfte, Geschmack und der Gedanke, wo in der Welt ich im Moment gerne sein würde: unter Palmen, in der Wüste, .. so entsteht die Farbpalette in meinen Gedanken.

Beim abstrakten Malen muss man nichts konstruieren. Die Farben verfliesen auf der Leinwand, werden verwischt und verkratzt.
Das ist mir die liebste Art zu malen: spontan und ohne feste Regeln.

In der Morgensonne. Alleine in einem großen, hellen und leeren Raum, in welchem ich mich austoben kann. Frei von Einflüssen. Dann gibt es nur meine Farben und mich.

So einen Raum habe ich im Haus meines Schwiegervaters gefunden, der gerne beim Malen zugesehen und bei einem Glas Rotwein darüber philosophiert hat.

  • Kollagen mit Lasuren

  • Strukturen mit Sand, Asche und Gesteinsmehl

Meistens liegt die Leinwand am Boden, da ich viel mit Schütten und Spachteln arbeite.

Mit allem was mir in die Hand kommt.
Am wenigsten mit Pinseln, da diese meist nicht ausgewaschen sind. Dann müssen die Rückseite von Pinsel, Finger und Besen herhalten.

Am liebsten male ich in meiner bequemen Latzhose. Sie bekommt immer mehr Farbflecken ab und wird dadurch selbst zum Kunstwerk.

Mein Opa „Luwall“ war Künstler. Besonders meine Mama Christine Wiegele hat mich sehr inspiriert und immer zum Malen motiviert. Sie ist selbst eine ganz tolle Künstlerin gewesen.

Jeder soll frei interpretieren können was er sieht, ohne dass man etwas vorweg nimmt. Deswegen liebe ich abstraktes Malen.

AUSSTELLUNGEN