HÖRTNAGL UND HARM

02.10. - 14.11.26

Dinara Hörtnagl wuchs in Sankt Petersburg auf. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie Malerei und Grafik und untersucht die Stadt als Ort von Erinnerung, Veränderung und menschlichen Spuren. Architektur, Fassaden, Fenster, Zeichen und urbane Fragmente werden zu offenen Bildern zwischen konkretem Ort und imaginierter Landschaft.

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Enrique Harms Werke entstehen aus einer direkten Beziehung zur tropischen Stadtlandschaft. Häuser, Straßen, Fassaden und architektonische Strukturen erscheinen als Schauplätze, die aus Erinnerung, Beobachtung und Vorstellungskraft hervorgehen.

Farbe und Komposition nähern sich bestimmten Traditionen der populären Kunst der kolumbianischen Karibik an, die Harm durch eine Malerei mit scheinbar naiver, frontaler und narrativer Wirkung aufgreift und neu bewertet. Diese Bildsprache ist jedoch von präzisen formalen Entscheidungen getragen. Das Populäre erscheint hier als eine Möglichkeit, die Welt zu ordnen, Geschichten zu entwickeln und die Stadt aus einer situierten Sensibilität heraus zu betrachten.

Diese Arbeiten entwerfen Landschaften, die keine getreue Darstellung eines bestimmten Ortes sein wollen. Es sind mögliche Städte: wiedererkennbar und fremd zugleich, nah und fiktiv, geprägt von der visuellen Erinnerung des Künstlers und von dem Wunsch, ein vermisstes Territorium zu erzählen.

Vernissage
Do 01.10.26 19:00-21:30

Ausstellung
02.10.-14.11.26

Galerie Verve
Di-Sa 11.00-18.00 Uhr
Schönborngasse 15/1, 1080 Wien

Vernissage am 01.10.2026

IMPRESSIONEN

IMPRESSIONEN

Vernissage am 01.10.2026